Das Aufkleber-Set zur "Kleinen Träne"
- Margot Mair-Golega

- 14. Jan.
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 15. Jan.
Über kleine Zeichen, große Übergänge und das Gestalten, wenn alles gesagt ist

Es gibt Zeiten, in denen Worte nicht passen.
Und andere, in denen selbst ein Satz zu viel wäre.
Wenn Gespräche geführt sind.
Wenn Gedanken sich erschöpft haben.
Wenn Gefühle da sind – und bleiben.
Die Aufkleber zur Kleinen Träne sind für genau diese Momente entstanden.
Nicht als Dekoration.
Nicht als Trostversprechen.
Sondern als Einladung, ins Tun zu kommen.
Etwas zu gestalten, wenn innerlich alles in Bewegung ist.
Was diese Aufkleber sind – und was nicht
Diese Aufkleber wollen nichts erklären.
Sie wollen nichts reparieren.
Nichts überdecken.
Nichts auflösen.
Sie sind kein „Alles wird gut“.
Kein Symbol, das verstanden werden muss.
Kein Ersatz für Gespräche.
Sie sind Werkzeuge für eine leise Handlung.
Kleine Möglichkeiten, etwas zu tun,
wenn Worte enden.
Gestalten, wenn alles gesagt ist
Mit diesen Aufklebern kann man etwas machen.
Man kann wählen.
Man kann kleben.
Man kann gestalten.
Nicht, um etwas zu verändern –
sondern um etwas auszudrücken.
Ein Aufkleber im Journal.
Auf einem Kerzenglas oder Grablicht.
Auf einem Wunschglas.
Eine kleine Handlung im Alltag,
die sagt: Ich bin da. Und ich tue etwas.
Gerade dann, wenn alles andere bereits getan ist.
Für wen diese Aufkleber sind
Die Aufkleber zur Kleinen Träne sind für Menschen jeden Alters.
Ganz ausdrücklich auch für die Kleinsten.
Für Kinder, die bei einem Besuch am Friedhof noch kein Grablicht anzünden können,
aber gestalten möchten.

Ein Aufkleber wird dann zur Handlung.
Zum Aussuchen.
Zum Kleben.
Ein sichtbares Tun,
wenn Worte fehlen.
Kinder gehen mit Tränen oft freier um als Erwachsene.
Sie wissen noch, dass Gefühle Raum haben dürfen.
So kann erfahrbar werden:
Es ist okay, traurig zu sein – und etwas damit zu machen.
Gleichzeitig sind diese Aufkleber ebenso für Jugendliche und Erwachsene.
Für Menschen, die schreiben, erinnern, ordnen.
Oder sich einen stillen Gestaltungsraum schaffen möchten.
Wie man mit ihnen umgehen kann
Mit diesen Aufklebern gibt es kein Richtig und kein Falsch.
Manche gestalten sofort.
Manche erst nach Wochen.
Manche nur einmal.
Manche immer wieder.
Vielleicht wird heute ein Aufkleber gewählt.
Und ein anderer erst viel später.
Der Aufkleber weiß nicht, was er bedeuten soll. Er wird durch die Handlung lebendig.
Die 12 Aufkleber im Jahreskreis
Die zwölf Aufkleber sind im Jahreskreis angeordnet.
Jeder steht für einen Abschnitt des Jahres –
und für eine innere Bewegung, die sich nicht planen lässt.
Jedem Aufkleber ist ein Wort zugeordnet.
Ein Wort, das doppeldeutig ist und offen bleibt.
So kann ein Wort heute etwas anderes bedeuten als morgen.
Oder im Winter anders gelesen werden als im Sommer.
Gestaltung wird hier zu einem Prozess.
Nicht einmalig.
Sondern wiederkehrend.
Die Haptik – Gestalten über das Fühlen
Diese Aufkleber wollen nicht nur gesehen werden.
Sie wollen angefasst werden.
Manche sind glatt.
Andere haben ein mattes Finish.
Nicht alles fühlt sich gleich an.
Und genau darum geht es.
Beim Kleben entsteht Kontakt.
Zwischen Hand, Material und Gefühl.
Gestaltung beginnt oft dort,
wo der Körper zuerst antwortet.


Was bleibt
Vielleicht gestaltest du etwas.
Vielleicht nur ein kleines Detail.
Vielleicht heute.
Vielleicht später.
Vielleicht reicht es,
überhaupt etwas tun zu können.
Auch das ist richtig.














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