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„Hilfe, mein Nachbar sieht mein Heilbild!“ Farbgewitter, neugierige Blicke und die Wahrheit hinter dem Chaos






















Hand aufs Herz: Wenn wir uns im 1:1 Trauercoaching an dein Heilbild machen, male ich kein Stillleben für das nächste Möbelhauskatalog-Cover. Ich zeichne deine Geschichte. Und Geschichten sind – genau wie das Leben und die Trauer – manchmal verdammt unordentlich.


Da ist die Sorge groß: „Was, wenn mein Nachbar das Bild sieht und denkt, ich hätte den Verstand verloren?“



Die „Farbgewitter“-Anekdote


Ich muss da immer schmunzeln, wenn ich an eine Freundin von mir denke. Sie sah das Bild einer Klientin bei mir liegen und rief ganz entsetzt:


„Meine Güte, Margot, was für ein Farb-Chaos!“

Und weißt du was? Sie hatte absolut recht.


Was sie nicht wusste: Dieses Bild war das visuelle Abbild einer Klientin nach einer schwerst traumatischen Operation. In ihrem Inneren sah es genau so aus: chaotisch, laut, durcheinander und überwältigend. Das Bild war ein ehrlicher narrativer Anker für diesen Moment. Aber genau dieses Chaos war unser Startpunkt.


In der 5-monatigen Begleitung haben wir angefangen, in dieses „Gewitter“ Ordnung zu bringen – mit neuen Strukturen, kleinen Schritten im Alltag und einem Weg zurück zur Bewältigung.



Der „Van Gogh“-Faktor: Wer hat hier eigentlich den Durchblick?


Oft versuchen Menschen, in Bildern etwas zu lesen, wofür sie gar nicht den Schlüssel haben. Wir wissen heute auch nicht exakt, was sich ein Vincent van Gogh in dem Moment gedacht hat, als er seine berühmten Sonnenblumen malte. War er glücklich? Verzweifelt? Hatte er einfach nur gelbe Farbe übrig?


Die Wege, wie sich ein Bild den Weg in die Welt bahnt, sind vielschichtig und oft unbewusst. Deshalb gilt für dein Heilbild ein ganz wichtiger Grundsatz:


„Jedes dieser Bilder trägt eine ganz persönliche und einzigartige Geschichte in sich. Nur die Erzählerin weiß um ihre wahrhaftige Tiefe.“

Was antwortest du also dem Nachbarn?


Wenn dein Nachbar also fragt: „Was ist denn das für ein buntes Durcheinander?“, dann darfst du innerlich lächeln. Denn während er nur Linien und Farben auf A4-Papier (und in diesem Fall einer 30x40 Leinwand) sieht, siehst du:


  • Deinen Mut, dich deinem Schmerz zu stellen.

  • Die Symbole, die dich in deinem Prozess bestärken.

  • Den inneren Frieden, den du dir Schritt für Schritt zurückeroberst.


Dein Bild muss niemandem „gefallen“ – es darf dich tragen. Es ist dein privater Anker im Irrgarten der Trauer.



Fazit: Dein Heilbild ist dein Geheimnis


Ein Heilbild ist ideal, wenn du bereit bist, deine Geschichte so anzunehmen, wie sie ist – auch wenn sie sich am Anfang wie ein „Farb-Chaos“ anfühlt. Es ist der Beweis, dass du alles Menschenmögliche getan hast, um wieder gesund zu werden.


Und für den Nachbarn? Da reicht ein schlichtes: „Das ist mein Weg zurück zu mir selbst.“

Denn am Ende zählt nur das Gefühl, das sich in dir ausbreitet, wenn du im Flur an deinem Bild vorbeiläufst:


„Ich erkenne an, wie viel ich getragen habe. Jetzt darf ich die Anspannung loslassen und in meinem Frieden verweilen.“

Hast du auch ein „inneres Chaos“, das endlich mal eine Form braucht? [JETZT kurzes Telefongespräch buchen und wir schauen uns deinen Irrgarten gemeinsam an].

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