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Wenn Worte fehlen: Dein Heilbild als Anker für Körper und Seele

Aktualisiert: vor 4 Tagen


Ankerbild - Heilbild Ausschnitt
Ankerbild - Heilbild Ausschnitt

Kennst du das? Die Trauer über den Verlust eines geliebten Menschen fühlt sich an wie ein dumpfer Druck, für den es einfach keine Begriffe gibt. Du läufst wie in einem Irrgarten umher, die Gedanken kreisen unaufhörlich, und das „Grübeln“ wird zu einer körperlichen Last.

In meinem 1:1 Trauercoaching nutzen wir ein besonderes Werkzeug, um diesen Zustand zu wandeln: das Heilbild. Es ist weit mehr als eine Zeichnung – es ist ein narrativer Anker, der dort ansetzt, wo das Sprechen aufhört.





Deine Geschichte als Bild: Der narrative Ansatz


Vielleicht fragst du dich: „Wie kommt meine Geschichte eigentlich auf das Papier?“ Hier kommt der narrative Ansatz ins Spiel. Das bedeutet ganz einfach: Du erzählst, ich zeichne..


In unserem ersten 1,5-stündigen Gespräch widmen wir uns ausschließlich deiner ganz persönlich erlebten Geschichte. Alles, was du mir dort anvertraust – deine Erlebnisse, deine Gefühle und auch die kleinen „Nebensätze“ –, bildet das Fundament für das Bild. Ich nutze meine Ausbildung, um deine Worte in eine Bildsprache zu übersetzen.



Warum ist das wichtig?


  • Es bleibt DEINE Welt: Weil das Bild direkt aus deinen Erzählungen gespeist wird, ist es kein fremdes Werk, sondern spiegelt dein Innerstes wider.

  • Worte finden eine Form: Ein Bild kann oft das ausdrücken, was wir Menschen nicht in Worte fassen können.

  • Das Gefühl des „Gesehenwerdens“: Meine Kundin Peti beschrieb es so, dass sie beim ersten Betrachten sofort versuchte, ihr Erzähltes im Bild wiederzufinden – und durch den gemeinsamen Dialog erschloss sich ihr der Gesamtzusammenhang nach und nach.

  • Nur du als Erzählerin kennst die wahrhaftige Tiefe deines Bildes. Ich bin lediglich diejenige, die dir hilft, diesen narrativen Anker sichtbar zu machen, damit er dich über das Coaching hinaus begleiten kann.



Was bringt die Arbeit mit dem Bild?


Das Bild dient als visuelles Sicherheitsnetz auf deiner Heilungsreise. Es hilft dir dabei:


  • Gefühle sichtbar zu machen: Wie meine Kundin Birgit sagt: „Ein Bild kann oftmals das ausdrücken, was wir Menschen nicht in der Lage sind, in Worte zu fassen“.

  • Deine Resilienz zu stärken: Du lernst, wie Trauer funktionieren kann, und findest durch das Bild zurück zu deinem inneren Frieden.

  • Das „Gesehenwerden“ zu spüren: Heilung geschieht oft in dem Moment, in dem deine Geschichte eine Form bekommt.


Die Methode: Warum A4 und Fineliner?


Viele Klienten fragen mich nach dem „Wie“. Dein Bild entsteht auf A4-Papier (90g), gezeichnet mit Fineliner und genau 8 Farben. Warum dieses Format? Weil es handhabbar und nahbar ist. Es ist kein riesiges, einschüchterndes Kunstwerk, sondern ein Begleiter, den du sogar in eine Klarsichtfolie legen oder beiseitelegen kannst, wenn es gerade zu viel wird.



Den Körper mit einbeziehen: Raus aus dem Kopf


Ein zentraler Teil unserer gemeinsamen Reise ist die Integration. Ich werde dich immer wieder fragen: „Was macht das Bild mit dir? Wo im Körper macht sich das Grübeln bemerkbar, wenn du es betrachtest?“  Oft finden Klienten erst nach Wochen Details im Bild – eine kleine Schnecke hier, eine bestimmte Farbe, die Opa mochte –, die ich aus deinen „Nebensätzen“ eingefangen habe. Das Bild wächst nicht durch neue Striche, sondern dadurch, dass du darin Dinge entdeckst, die dir Trost und Anker zugleich sind.



Was das Heilbild NICHT ist:


  1. Es ist kein „Mind-Reading“ oder Hellseherei

    Ich denke mir nicht irgendetwas aus, sondern die Grundlage ist immer deine persönlich erlebte Geschichte, die du mir im ersten 1,5-stündigen Gespräch erzählst. Es ist ein narrativer Ansatz: Deine Worte werden zu meiner Bildsprache.

  2. Es ist kein Archiv deines Schmerzes

    In meiner Rolle als Kunsttherapie-Praktikerin filtere ich ganz bewusst: Ich hebe das hervor, was dich trägt. Wir zeichnen nicht das, was dich belastet, sondern wir suchen die Symbole deiner Kraft und deiner Verbindung zur Seele.

  3. Es ist keine starre Einbahnstraße

    Das Bild ist ein Zeitzeugnis deines Erlebens. Es muss nicht sofort „verstanden“ werden. Wie eine meiner Klientinnen: Peti beschreibt, erschließt sich der Gesamtzusammenhang oft erst nach und nach, bis sich schließlich ein Gefühl tiefen Friedens ausbreitet.




In meinen Kundenstimmen findest du einige Beispiele.


Bist du bereit, deinen persönlichen Anker zu finden? [JETZT kurzes Telefongespräch buchen].


2 Kommentare


Lorena Hoormann
Lorena Hoormann
vor 5 Tagen

Liebe Margot,

ein so cooler Artikel, sehr einfühlsam und schön geschrieben. Man fühlt sich als Leserin gut aufgehoben :) Ich finde die Methode total spannend. Ich arbeite als hypnosystemische Coachin auch ganz viel mit dem Unterbewusstsein also Körper, Bild und Gefühlsebene und hier ist so viel mehr möglich als "nur" auf der kognitiven Ebene.


Liebste Grüße,

Lorena

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Antwort an

Herzlichen Dank liebe Lorena, ja es ist so viel mehr möglich! Danke für deine Worte.

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